15 Jahre book-n-drive

14.07.2015

Bild: Udo Mielke an einem der ersten mechanischen Schlüsseltresore.

 

"Vom handgeschriebenen Fahrtbericht zur App" lautete das Motto des Sommerfestes, das book-n-drive letzten Freitag anlässlich seines 15-jährigen Bestehens feierte.

Füllten die Kunden im Jahr 2000 noch Fahrtberichte aus, die ebenso wie die Fahrzeugschlüssel in mechanischen Tresoren verwahrt wurden, werden die Autos heute per App geortet und reserviert.

22.000 Kunden, 650 Fahrzeuge und ein Angebot, das mehr als das eigene Auto bietet – so lautet die Bilanz von 15 Jahren book-n-drive.

„Unser Ziel war, eine echte Alternative zum eigenen Auto zu bieten. Inzwischen ist book-n-drive in vielen Punkten sogar besser als das eigene Auto, und die Reise ist noch lange nicht zu Ende.“ so Udo Mielke am vergangen Freitag beim book-n-drive Sommerfest.

Dass Carsharing auf dem Weg ist, zum Mainstream zu werden, ist das Ergebnis eines langen Weges und harter Arbeit.

book-n-drive konnte über die Jahre mit innovativen Angeboten immer neue Zielgruppen begeistern und sein Carsharing Angebot einfacher und attraktiver gestalten. Das aktuellste Beispiel ist die im März präsentierte CityFlitzer-Flotte mit der Option für Einwegfahrten. Damit sind erstmals Einwegfahrten in Frankfurt und zwischen den Städten Darmstadt, Frankfurt, Mainz und Wiesbaden sowie zum und vom Flughafen Frankfurt möglich.

Besonders stolz ist man bei book-n-drive auf den Nutzen, den Carsharing auch für die übrigen Bewohner der Städte schafft, auch für diejenigen, die weiter mit dem eigenen Auto fahren. In einer Umfrage gaben 40 Prozent der befragten book-n-drive Kunden an, durch Carsharing das eigene Auto einzusparen. In der Summe sind das rund 10.000 Fahrzeuge weniger, die in den Rhein-Main-Städten Straßen und Parkplätze verstopfen.

Auch der Blick in die Zukunft ist positiv: Seit 2012 sind die Frankfurter Unternehmen Mainova AG und ABG FRANKFURT HOLDING mit je 33 Prozent an book-n-drive beteiligt. Energie, Wohnraum und intelligente Mobilität werden künftig weiter vernetzt werden. Die ABG, beispielsweise, präsentierte in Frankfurt erst kürzlich das erste Aktivstadthaus, das mehr Energie produziert, als verbraucht. Inklusive integrierter book-n-drive Carsharing Station für Elektrofahrzeuge.

Ziel ist es, die Flotte bis 2017 auf gut 1.000 Fahrzeuge auszubauen. Ein Ziel, von dem nicht nur book-n-drive Kunden profitieren, sondern alle Stadtbewohner im Rhein-Main-Gebiet.