Alexander
Pendeln ohne Stress mit Bus & Bahn
Die erste Autofastenwoche hat mit Schnee und dem Schreckgedanken begonnen: "Oh Gott, jetzt gibt es bestimmt Chaos im Busverkehr und die Ausfälle!" Aber nein, es war alles ruhig und ich kam pünktlich zur Arbeit. So war es auch in den anderen Tagen.
Ich muss gestehen, mit Bus zu pendeln war ziemlich entspannt, auch wenn man sich am Anfang daran gewöhnen musste, die Verbindungen und Abfahrtszeiten zu checken. Ebenso entspannt verlief der Ausflug mit dem Zug nach Rüdesheim – endlich mal die Parkgebühren vergessen!
Kommentare
Martin | 02.03.2026 ★★★★★
Mit 62 Jahren habe ich noch nie ein Auto besessen, so dass ich schon immer 'anders' unterwegs war. In meiner Umgebung mit Bus und Bahn und Fahrrad ohne weiter nachzudenken. Und seit über 30 Jahren mit Carsharing - wenn's mal sein muss oder wenn ich einfach faul bin oder meine mittlerweile kranke Frau mal weiter weg etwas erledigen möchte. Soll heißen: für mich war es nie Verzicht, weil ich nie ein Auto vor der Tür hatte. Umso mehr Respekt habe ich für Menschen, die tatsächlich vom eigenen Auto umsteigen auf Alternativen, denn das ist ein Bruch mit Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und eine wirkliche Veränderung des Alltags.
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Charlotte von book-n-drive | 02.03.2026
Lieber Martin,
vielen Dank fürs Teilen deiner Perspektive – und großen Respekt für über 30 Jahre gelebte multimodale Mobilität!
Genau das, was du beschreibst, ist ein wichtiger Punkt: Für viele ist der Verzicht kein Verzicht, wenn das eigene Auto nie der Ausgangspunkt war. Umso spannender (und mutiger) ist der Schritt für Menschen, die bewusst aus Gewohnheit und Bequemlichkeit aussteigen und Neues ausprobieren.
Deine Erfahrung zeigt sehr schön, dass alltagstaugliche Mobilität auch ohne eigenes Auto funktionieren kann – und das schon lange. Danke für diesen inspirierenden Beitrag an die book-n-drive-Community!